Felix Helmut Wagner

Zwei Menschen haben entschlossen sich durch ein (unbekanntes) Ritual von ihren Körpern zu befreien. Der Körper erschien ihnen als Hindernis beim Denken. Das Ritual ist geglückt und nun finden sich die zwei körperlosen Wesen in Würfelform im Anbau des Theaters kurz nach ihrer „Neugeburt“ wieder. Beide unterhalten sich über die neue Erfahrung, merken aber schnell, dass Sie ihren Körper vermissen. Der Dialog handelt von dieser Ambivalenz und der Frage nach der Einheit von Körper und Denken. Das Theater als Ort für die Vereinigung von Körper, Sprache und Denken. Damit – sowie mit der Transition von einem Zustand in den nächsten – setzt sich Felix Helmut Wagner in seiner Installation auseinander. 

Drag View